Basisarbeit

Der Kreuzbund leistet als größter Sucht-Selbsthilfeverband einen unverzichtbaren Beitrag zur Rehabilitation Suchtkranker und Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Erhebungen belegen, dass rund 80% der Suchtkranken, die regelmäßig eine Selbsthilfegruppe besuchen, dauerhaft abstinent leben. Darüber hinaus gelingt es bis zu 80% der Rückfälligen mit Hilfe der Gruppe wieder zu stabilisieren.

3.500 ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen des Kreuzbundes leisten Jahr für Jahr mehr als 300.000 Stunden unentgeltliche Arbeit, sei es in der Gruppe, auf Vorstandsebene oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie moderieren die Gruppenstunden, führen Einzelgespräche, begleiten Gruppenteilnehmer/-innen zu anderen Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe und wirken bei Informationsveranstaltungen mit. Die Übernahme eines Ehrenamtes ermöglicht den Blick über den Tellerrand.

Der Kreuzbund bildet die Verantwortlichen kontinuierlich fort und veranstaltet zu diesem Zweck regelmäßig Schulungen und Seminare. Vernetzungen mit Gleichgesinnten auf regionaler und überregionaler Ebene, die Teilnahme an themenorientierten Seminaren oder Multiplikatoren-Veranstaltungen sowie die Mitarbeit in Fachgremien unterstützen die persönliche wie die verbandliche Weiterentwicklung.
Im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik vertritt der Kreuzbund die Interessen seiner Mitglieder, leistet Aufklärungsarbeit, fördert präventive Maßnahmen und setzt suchtpolitische Initiativen um. Die Folgen des Suchtmittelmissbrauchs werden häufig unterschätzt. Deshalb sieht der Kreuzbund seine Aufgabe darin, über das Thema Suchtmittelmissbrauch und -abhängigkeit zu informieren. Die Menschen sollen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtmitteln sensibilisiert werden.

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